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Weg zur Diagnose

Wie erkranken Gelenke?

Arthrose bezeichnet den chronischen, degenerativen Verschleiß des Gelenkknorpels. Da der Gelenkknorpel sich nicht regenerieren kann, geht die Substanz verloren und die Knochen sind nicht mehr geschützt, reiben daher schmerzhaft aneinander. Ist der Knorpel erstmals beschädigt, wird ein kontinuierlicher Verschleißprozess eingeleitet.

Es gibt zwei verschiedene Arten der Arthrose. Die Ursachen der primären Arthrose sind noch weitgehend unbekannt, die Vermutungen zeigen in Richtung Überlastung und Veranlagung. Die sekundäre Arthrose ist auf auf die Folgen einer schmerzhaften Entzündung der Gelenkschleimhaut zurückzuführen.

Auch Verletzungen, körperliche Fehlstellungen oder Hormonstörungen können ursächlich für Arthrose verantwortlich sein.

Die Krankheit schreitet durch den Abrieb der Knorpelmasse immer weiter fort, der Knorpel büßt an Elastizität ein und kann nicht mehr problemlos gleiten. Der natürliche Schutzmechanismus des Körpers hat eine Vergrößerung der Gelenkfläche zur Folge, was dazu führt, dass Verwachsungen entstehen. Die Gelenkkomponenten passen nicht mehr ineinander, es kann zu Entzündungen kommen. Die Bewegungsfreiheit des Gelenks wird immer mehr eingeschränkt.


 
Die häufigsten Ursachen für Hüfterkrankungen
Verschleiß des Hüftgelenks (Coxarthrose)
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Fehlstellung des Hüftgelenks (Hüftdysplasie)
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Fraktur des Hüftgelenks (Oberschenkelhalsbruch)
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Die häufigsten Ursachen für Knieerkrankungen
Verschleiß des Kniegelenks (Gonarthrose)
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X-Beine (Valgus) - Normale Beinstellung - O-Beine (Varus)
X-Beine (Valgus) Normale Beinstellung O-Beine (Varus)
 
 

Röntgenaufnahmen

RÖNTGENAUFNAHMEN BRINGEN GEWISSHEIT

Die letzte Gewissheit über eine Gelenkveränderung liefert das Röntgenbild. Hier können Verschleißerscheinungen optimal erkannt werden. Die Knorpelmasse selbst ist auf einem Röntgenbild nicht sichtbar, der Verschleiß lässt sich allerdings an Indizien festmachen. Wenn der Knorpel aufgebraucht ist, schlägt sich das in einem schmaleren Gelenkspalt nieder, die Knochen rücken dichter aneinander, es entstehen Verwachsungen.

Beispielhafte Darstellung eines Röntgenbildes vor einer Hüftoperation
 
 

Sonstige Untersuchungen

ALTERNATIVE DIAGNOSETECHNIKEN

Neben dem klassischen Röntgenbild kommen auch andere Diagnosetechniken zum Einsatz. Ultraschall und Computertomographie – hier werden die Körperstrukturen schichtweise geröntgt – gehören zu den gängigen Verfahren, wenn es darum geht, Muskulatur, Sehnen, Bänder und Menisken zu untersuchen. Bei einer Kernspintomographie, die sehr selten für diesen Zweck angewendet wird, wird das Gelenk mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen dargestellt. Diese Methode eignet sich besonders gut, um Veränderungen am Knochen aufzuspüren.

 
 
 
 
 
 
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