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Hüftoperation

 

Der Ablauf einer Hüftgelenksoperation

Wie eine Hüftgelenksoperation vonstatten geht, soll Ihnen im Folgenden erläutert werden. Der Eingriff ist in der heutigen Zeit zumeist eine Routineangelegenheit, ein erfahrener Arzt bewältigt die Operation in einer bis zwei Stunden.

Schnitt an der Außenseite des Oberschenkels
Zunächst wird an der Außenseite des Oberschenkels ein Schnitt gesetzt, über den der freigelegte Oberschenkelhals durchtrennt und der nicht mehr funktionsfähige Hüftkopf entfernt wird.
 
Einsatz der künstlichen Hüftpfanne
Anschließend wird die künstliche Hüftpfanne eingesetzt.
 
Einsatz des Endoprothesenschaftes
Danach wird der Markraum des Oberschenkelknochens mit einer Raspel bearbeitet, der Endoprothesenschaft wird eingesetzt – je nach Möglichkeiten mit oder ohne Hilfe von Knochenzement.
 
Aufsetzen des Kugelkopfes auf den Endoprothesenschaft
Nun wird der Kugelkopf auf den Endoprothesenschaft gesetzt. Er stellt von nun an Ihre bewegliche Verbindung zwischen Schaft und Pfanne dar. Der Operateur prüft in einem letzten Schritt das neue Gelenk auf Bewegungsfähigkeit.

Abschließend wird die Wunde verschlossen und ein Kompressionsverband, der dosierten Druck auf das Gewebe ausübt, aufgebracht. Nun können nur noch Röntgenbilder Aufschluss über den korrekten Sitz der Prothese geben. Eingesetzte Drainagenschläuche stellen sicher, dass das nachsickernde Blut ablaufen kann und verhindern so Blutergüsse.

 
 
 
 
 
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